Friedrich Lips

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 Sonntag, 26.Maerz 2017 20:42 
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21. Internationales Festival "Bajan und Bajanisten" in Moskau

Unter Patronanz des russischen Kulturministeriums, der russischen Gnessin-Musikakademie sowie des Friedrich Lips-Fonds fand in der Zeit vom 9.-13. Dezember 2009 bereits zum 21. Mal das traditionelle Internationale Festival "Bajan und Bajanisten" im Konzertsaal der russischen Gnessin-Musikakademie in Moskau statt.

Im Eröffnungskonzert brillierten zuerst Laureaten internationaler Wettbewerbe 2009: D.Eliasson, K.Tarabrina, A.Sysoyev, V.Kiselev, R.Batalov, I.Puriz und S.Shmelkov. Da das Jahr 2010  im Zeichen von kulturellen Kooperationen zwischen Russland und Frankreich stehen wird, war der zweite Teil dieses Konzerts der französischen Musik gewidmet, meisterhat vorgetragen vom „Duo Paris-Moskau“ (D. Emorine, R. Jbanov) sowie F. Brut und P. Lavale (Duo „Double Jeu“), ihrerseits ebenfalls  mehrfache Preisträger internationaler Wettbewerbe.

 

N. Vlassov, Absolvent von V. Golubnitschy am Glinka-Konservatorium in Nischny Novgorod, stellte seine bereits große Meisterschaft nicht nur in einem Solokonzert unter Beweis (Werke von A. Cholminov, F. Couperin und F. Busoni), sondern auch zusammen mit seinem Ensemble „Con forza“ (Akkordeon, Violine, Klavier, Gitarre, Perkussion, Kontrabass und Sopran): Aufführung des  „Konzerts“ des R.Galliano sowie ihrer Eigenkomposition „Frühling“. Selbstverständlich erklatschte sich das Publikum einige Zugaben.

 

Es gehört zu den Traditionen des Festivals, Workshops über interessante Themen zu organisieren. Dieses Jahr stellte die Instrumenten-Fabrik in Tula ihre Instrumente „MIR“ und „Rus“ vor, junge Bajanisten brachten Werke für Bajan zu Gehör, mit anschließender Diskussion unter der Leitung von F.Lips und A.Gataullin. Die „kreative Schule MASTER-CLASS“ stellte verschiedene Arten von Harmonikainstrumenten vor: Concertina, Bandoneon, Vibrandoneon, Musette, Variété, Jazz und nicht zuletzt das digitale Akkordeon. A. Selivanov führte gekonnt durch diesen Teil des Programms.

 

Der absolute Höhepunkt des ganzen Festivals - nicht nur wegen des übervollen Konzertsaals der Gnessin Musik-Akademie - war das Konzert von A.Skljarow aus Anlass  seines 60. Geburtstags. Und das Publikum hatte sein Kommen in keiner Weise zu bereuen. Es war dieses berühmte Knistern im Saal zu spüren: die Vorfreude auf einen besonderen Moment. Skljarow zelebrierte jeden einzelnen Ton seines Programms mit Werken von E.Derbenko, V.Nowikow, R.Galliano, A.Nayunkin mit seiner einzigartigen technischen und musikalischen Meisterschaft, die seine Reputation in die ganze Welt getragen hat. Das Bajan-Trio von Lipezk (S.Eltschaninov, V.Karpy und V.Melnik) zählt heutzutage zu den besten seiner Art. Anlässlich von 35 Jahren Konzerttätigkeit wurde es zum diesjährigen Bajanfestival eingeladen.

 

            E. Seit-Abdulov, 1. Preisträger des Wettbewerbs in Klingenthal (1982), und der finnische Akkordeonist Janne Rättyä waren die Solisten des 4. Abends. Seit-Abdulov zeigte die große Bandbreite seines Repertoire’s mit Werken von C.Franck, D.Klebanov, F.Angelis, R.Ibadlajew und C.Saint-Saëns/F.Liszt. Rättyä ist einer der führenden jungen Protagonisten der skandinavischen Schule, der in seinem Vortrag viele neuen Spieltechniken und Klangeffekte verwendete, u.a. in solchen Werken wie Lindberg’s „Jeux d'anches“. Er startete sein Programm mit Frescobaldi (Capriccio di Durezze) und Bach (Auszüge aus den „Goldberg-Variationen") und schloss mit G.Ping’s “Dance – Fury”.

Im Abschlusskonzert stand die Unterhaltung im Vordergrund. E.Derbenko, im Westen eher bekannt als Komponist, verblüffte das Publikum im Verlauf seines Autoren-Konzerts, das er zusammen mit seinen Schülern bestritt. Der russische „Volks-Künstler“ Valery Kowtun verzauberte zusammen mit seinem Trio „Carneval Akkordeona“, indem er weithin bekannte Melodien in atemberaubenden Arrangements präsentierte. Sicherlich ein historischer Moment, als CIA-Vizepräsident Herbert Scheibenreif der Bajan-Legende Yury Iwanovitsch Kasakow den CIA-Merit Award für seine Verdienste um die Entwicklung des Bajans/Akkordeons anlässlich seines 85. Geburtstages am 24. Dezember 2009 überreichte. Entsprechend der Tradition (seit 1993) wurde an den Komponisten Efrem Podgaits, das Lipezk Trio sowie die Akkordeonisten/Bajanisten V. Beljakow und V. Kowtun die „SILVER DISK“ für besondere Verdienste um die Bajankunst vergeben. Während des Festivals fanden im Foyer des Konzertsaals der russischen Gnessin-Musikakdemie Ausstellungen von Noten und Tonträgern sowie Vorführungen von Musikinstrumenten statt.

 

 

  Letztes Update der angezeigten Seite: 7.Januar 2010, 14:43 

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